Grüne Prüfplakette ab Januar ungültig – jetzt schnell zur HU!

HU Plakette 2018 unter der Lupe

Autofahrer, die noch eine grüne Prüfplakette für die Hauptuntersuchung (HU) auf ihrem Kennzeichen am Fahrzeugheck haben, sollten so bald wie möglich zu einer Prüforganisation wie der GTÜ fahren. Denn ab dem Jahreswechsel verlieren die grünen Plaketten mit der Zahl 18 in der Mitte für alle Kraftfahrzeuge und Anhänger ihre Gültigkeit.

Für 2019 sind Plaketten mit der Farbe Orange (19), Blau (20) und Gelb (21) gültig. Fahrzeuge mit oranger Prüfplakette (19) sind kommendes Jahr mit der HU an der Reihe. Neufahrzeuge, die 2019 zugelassen werden, tragen die Farbe Braun (22). Für die HU brauchen Autofahrer die Zulassungsbescheinigung Teil 1 oder den Fahrzeugschein. Bei Änderungen am Fahrzeug benötigt der Prüfingenieur zusätzlich das Teilegutachten oder die Betriebserlaubnis.

Bei einer Überschreitung des HU-Termins wird zwar nicht mehr zurückdatiert, bei einer Überziehung von mehr als zwei Monaten steht jedoch eine vertiefte HU an, die mit höheren Kosten verbunden ist. Zudem müssen Autofahrer mit einer Verwarnung oder einem Bußgeld rechnen. Bei zwei Monaten Verzug werden 15 Euro fällig, nach vier Monaten sind es 25 Euro, nach acht Monaten 60 Euro sowie ein Punkt in Flensburg.

Neu ist seit dem Jahr 2018 übrigens die Mangeleinstufung „Gefährlicher Mangel“:

Dieses HU-Prüfergebnis stellt eine Zwischenstufe unterhalb der Kategorie „Verkehrsunsicher“ dar. Konkret bedeutet dies für den Autofahrer, dass er mit diesem Mangel den Verkehr gefährdet. Aber er darf dennoch mit seinem Fahrzeug nach Hause oder besser gleich in die Kfz-Werkstatt zur Reparatur fahren.

Als „Gefährlicher Mangel“ gilt beispielsweise ein schadhafter Bremszylinder, verschlissene Bremsscheiben, ein undichter Bremsschlauch, ein funktionsunfähiges Reifendruckkontrollsystem und defekte Leuchten oder Streuscheiben am Scheinwerfer.

Ohne Stress durch die Hauptuntersuchung

Der bevorstehende Termin zur Hauptuntersuchung (HU) bereitet vielen Autofahrern Kopfzerbrechen. „Kommt mein Fahrzeug ohne Beanstandung durch? Werden Mängel festgestellt? Muss ich wiederkommen?“ Doch keine Sorge, die richtige Vorbereitung lässt den Stress vergessen.

Vor dem HU-Termin sollte man deshalb das Auto einmal ganz genau anschauen. Manche Mängel sind mit bloßem Auge zu erkennen und können in einer Fachwerkstatt in kurzer Zeit behoben werden, so z.B. defekte Leuchten, blinde Spiegel oder eine beschädigte Frontscheibe.

Mit der GTÜ-Checkliste unter www.gtue.de/checklisten zur Vorbereitung auf die HU kommt man möglichen Mängeln schnell selbst auf die Spur. Manche Mängel und Schäden sind allerdings für Laien nicht erkennbar. Wer vor der HU auf Nummer sicher gehen will, kann einen HU-Check in einer Fachwerkstatt durchführen lassen.

Und wie immer bleibt die Möglichkeit sich bei Fragen persönlich an mich zu wenden. In diesem Sinne einen besinnlichen Advent, ihr Jürgen Abend

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